Das Lächeln des Weisen
ich sitze, und das atmen der welt atmet mich.
die musik findet mich, nicht ich sie, und für einen moment weiß alles, was es weiß.
kein suchen, kein müssen, nur das leise schimmern von sinnloser schönheit.
ein vogel zieht durch meinen gedanken, und auch er hat keine eile.
in der weite wird alles ganz, weil nichts mehr benannt werden muss.
da lächelt er, der weise — nicht über mich, sondern durch mich.